Ruheort für die Meditation und Weiterem

Nils1002

New member
7 Juni 2020
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Hallo liebe Community,
seit meinem lebensverändernden und sprituellen Wiederentdeckung 2014 habe ich extreme Schwierigkeiten einen Ruheort zu finden, um Meditationen oder andere innige Erfahrungen durchführen zu können.
Ich lebe noch zuhause bei meiner Familie und unser Haus ist sehr sehr hellhörig.
Hinzu kommt, dass mein Vater im untersten Stock als Selbstständiger arbeitet.
Wir haben einen großen Garten, doch dort wird man (ja, tatsächlich) 24/7 durch 5 andere Grundstücke mit deren Familien beobachtet.
Ich habe seit meiner frühen Jugend eine sehr hohe Sehstärke in der Brille. Auch dadurch hat sich mein Gehörsinn deutlich ausgeprägt. Und Achtsamkeitstraining unterstützt dies natürlich auch sehr ;) - Dementsprechend bin ich sehr sensibel auf jegliche Art von Geräuschen.

Im Bezug auf Meditationen ist das ein echtes Problem, da ich mich nicht sicher fühle und von den kleinsten Geräuschen abgelenkt werde.
Und selbst im tiefsten Wald hat man nicht seine Ruhe, was an Spaziergängern, Hunden und der geringen Privatspähre liegt. Und ja, auch unvorhergesehene Geräuche der Natur, so z.B. durch Vögel, lenken ab.

Um die Geschichte kurz zu machen:
Wo findet man einen Ort, an dem man alleine sein kann, unbeobachtet und ungestört ist und nicht durch störende Geräusche abgelenkt wird?

Ich wäre euch für Tipps und Vorschläge sehr dankbar, da mich dieses Ablenkungen oft aus der Bahn werfen und ich dementsprechend es schwierig habe eine längere Verbindung auf zu bauen - Und ja, ich brauche Meditationen und selbige Erfahrungen

Vielen lieben Dank an euch alle :)
 

SRi

Member
in 4. Dimension
3 Juni 2020
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Erdenbürger
das ist die Herausforderung an jedem X Beliebigen Ort zu meditieren , in einem Tempel kann jeder ,
ich weiß was du meinst , das war oder ist für mich auch ein Thema , wobei für mich ist es der esmock durch roter und smart Phones die mich stören ,
ich würde Ohren Stöpsel verwenden wenn mich die Geräusche zu sehr ablenken , und meinen Fokus mehr auf mein Herz richten um dort die Ruhe zu erfahren die suche , und mich mit meiner Atmung immer und immer wieder zurück von der Ablenkung auf meinen Atem zu Fokussieren
viel Glück
 

sante

Active member
31 Mai 2020
42
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Nürnberg
Hallo liebe Community,
seit meinem lebensverändernden und sprituellen Wiederentdeckung 2014 habe ich extreme Schwierigkeiten einen Ruheort zu finden, um Meditationen oder andere innige Erfahrungen durchführen zu können.
Ich lebe noch zuhause bei meiner Familie und unser Haus ist sehr sehr hellhörig.
Hinzu kommt, dass mein Vater im untersten Stock als Selbstständiger arbeitet.
Wir haben einen großen Garten, doch dort wird man (ja, tatsächlich) 24/7 durch 5 andere Grundstücke mit deren Familien beobachtet.
Ich habe seit meiner frühen Jugend eine sehr hohe Sehstärke in der Brille. Auch dadurch hat sich mein Gehörsinn deutlich ausgeprägt. Und Achtsamkeitstraining unterstützt dies natürlich auch sehr ;) - Dementsprechend bin ich sehr sensibel auf jegliche Art von Geräuschen.

Im Bezug auf Meditationen ist das ein echtes Problem, da ich mich nicht sicher fühle und von den kleinsten Geräuschen abgelenkt werde.
Und selbst im tiefsten Wald hat man nicht seine Ruhe, was an Spaziergängern, Hunden und der geringen Privatspähre liegt. Und ja, auch unvorhergesehene Geräuche der Natur, so z.B. durch Vögel, lenken ab.

Um die Geschichte kurz zu machen:
Wo findet man einen Ort, an dem man alleine sein kann, unbeobachtet und ungestört ist und nicht durch störende Geräusche abgelenkt wird?

Ich wäre euch für Tipps und Vorschläge sehr dankbar, da mich dieses Ablenkungen oft aus der Bahn werfen und ich dementsprechend es schwierig habe eine längere Verbindung auf zu bauen - Und ja, ich brauche Meditationen und selbige Erfahrungen

Vielen lieben Dank an euch alle :)

Am besten du beginnst im Wald zu meditieren, dort ist es zumindest viel angenehmer als im Haus.

Hundertprozentige Stille wirst du vermutlich nicht haben, deswegen gebe ich dir Mal eine kleine Anregung:

Versuche doch einmal wenn du in der Meditation wieder von Geräuschen abgelenkt wirst, dich auf die verschiedenen Geräusche zu fokussieren.

Versuche die unterschiedlichen Geräusche voneinander zu unterscheiden und herauszufinden welches Geräusch wohin gehört. Dann kannst du anfangen mit den Geräuschen zu spielen. Versuche beispielsweise nur Mal dem ticken einer Uhr oder dem zwitschern eines Vogels zu lauschen. Und dann versuche die Töne zu hören die du normalerweise nicht hörst.

Zum Beispiel kannst du Nachts meditieren wenn es einigermaßen still ist, du wirst trotzdem hören wie das Haus Geräusche macht , selbst im Wald hörst du das Leben.

Versuche dich damit anzufreunden dass die Natur zu dir spricht.

Versuche nicht die Töne zwanghaft auszublenden sondern gib ihnen kurz deine Aufmerksamkeit und widme dich dann wieder deiner Meditation.
 

Osiris

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2 April 2020
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Das könnte auch ein Anzeichen dafür sein, dass Du besonders sensibel bist und diese Reize einfach anders verarbeitest. Zugleich bedeutet es aber auch, dass Du, wenn Du die Stille und Ruhe gefunden hast, zu deiner inneren und höheren Führung findest und so sein wahres Potential entfalten kannst.

Heißt jetzt für dich, dass Du Meditation als eine Art spirituelles Training betrachten solltest, um deine innere Stille zu meistern egal wo Du gerade bist. Wie "Sante" es bereits angesprochen hat, kann die Natur Dir dabei sehr stark helfen. Es reicht schon aus, wenn Du dich einfach in der Natur aufhaltest, in einen Wald wandern oder spazieren gehst, die Natur beobachtest und so dein Nervensystem und dein Bewusstsein mit der Natur synchronisierst. Die Natur hat eine besondere Eigenschaft und Fähigkeit alle lebenden Organismen auszugleichen und auszubalancieren und so wieder in das natürliche Gleichgewicht zu bringen. Das ist die wahre Kraft und Macht der Natur alle Organismen in Balance zu halten.

Fange mit kleinen Schritten an und tue es regelmäßig über einen längeren Zeitraum. Nach 1-2 Monaten wirst Du massive Veränderungen feststellen. Du kannst auch geführte Meditationen durchführen wie z.B. Autogenes Training, dies kann den Erfolg beschleunigen.
 
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inbalance72

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1 Juni 2020
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Neu Wulmstorf
Ich sitze oft meiner Terrasse und meditiere. Vorher sage ich meiner Familie Bescheid, dass ich gerade eine Auszeit brauche und draußen alleine sein möchte (wenn man nicht vom meditieren sprechen möchte). Ich schließe die Augen und lausche den Geräuschen ohne zu werten, einfach lauschen.... Geräusche dürfen sein, egal ob es Tiere, der Wind, das Flugzeug, der Rasenmäher, Kinderlachen, entfernte Gesrpäche etc. sind, Ich genieße die Geräusche, denn sie sind das Leben! Meine Gedanken kommen, egal, ich lasse sie mit meiner Ausatmung ziehen oder stelle mir vor sie ziehen mit den Wolken weiter. Dann versuche ich die Geräusche links liegen zu lassen und achte auf meine Atmung, beobachte meine Atmung ohne zu werten. Dabei werde ich ganz ruhig......
So übe ich das zur Ruhe kommen und zu medieren immer. Oder ich gehe in den Wald oder irgendwo am Wasser spazieren beobachte die Natur, atme ein paar mal tief ein und aus. Lehne mich an einen Baum, schließe die Augen, nehme den Baum hinter mir wahr, den Geruch. Stelle mir vor, wie der Baum mir Kraft spendet, mir vorzustellen, ich atme mit dem Baum. Du musst nicht auf Krampf meditieren. Achtsam deine Umgebung, die Natur wahrzunehmen, deine Gedanken ziehen zu lassen, nach innen zu spüren (Atmung, Schwere/Leichtgkeit/Wärme/Kälte in deinem Körper wahrzuhnehmen, kann ein Anfang sein.
 

DerPrimat

Member
27 Februar 2021
87
69
70
42
Süd-Thüringen
Ich habe die Frage zwar nicht gestellt, aber ich danke euch für die Antworten.
Ich denke jetzt steht mir das Tor in die Welt der Meditation offen.

Vielen Dank.